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Von Hahnemann im 18. Jahrhundert entdeckt, nach dem Prinzip Gleiches mit Gleichem zu heilen, erfreut sich die Homöopathie wieder steigender Beliebtheit und Akzeptanz, nachdem Sie in den westlichen
Industrieländern fast völlig in Vergessenheit geraten war. Lange Zeit wurde sie als „sanfte Medizin“ bezeichnet,
die „begleitend“ zur Schulmedizin eingesetzt werden kann. Von vielen Medizinern wurde sie belächelt und nicht ernst genommen, wohl hauptsächlich aus Unwissenheit, manchmal vielleicht auch aus Arroganz. Inzwischen hat die Homöopathie glücklicherweise bewiesen, dass sie viel mehr ist, als nur eine begleitende
Behandlung zur Schulmedizin. Seit vielen Jahren erfolgreich in der Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt, zeigt sich nun immer mehr wie vielschichtig und kraftvoll diese Form der Medizin ist. Um sie zu
verstehen, ist allerdings auch ein völliges Umdenken nötig, dass leider in der Medizinerschaft nur langsam voran schreitet. Man kann nicht einfach von Schulmedizin auf Homöopathie oder andere ganzheitliche
Behandlungsmethoden umschalten. Gerade Homöopathie erfordert ein enormes Wissen um Symptome und Arzneien, um eine richtige Anwendung zu gewährleisten. Es ist wie ein neues Studium, in dem der Arzt/die
Ärztin oder Tierarzt/Tierärztin sein ganzes Denken und die Sicht auf den Patienten verändern muss. Im Unterschied zur Schulmedizin wird in der Homöopathie nicht die Krankheit, sondern der Patient als Ganzes
gesehen und behandelt. Ein kurzes Beispiel soll den Unterschied deutlich machen. Gehe ich heute mit einer hustenden Katze zum Tierarzt/zur Tierärztin, so wird er in den meisten Fällen Antibiotika und evtl.
schleimlösende Mittel verschreiben. Der homöopathisch arbeitende Tierarzt/Tierärztin dagegen wird sich Gedanken machen, warum gerade diese Katze empfänglich für die Krankheit war, was momentan mit dem Tier
nicht stimmt, dass es überhaupt von dem Virus oder Bakterium befallen werden konnte. Im ersteren Fall wird der Erreger bekämpft, der Schleim gelöst, das Tier erscheint danach gesund, aber an der Gesamtsituation des
Tieres hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, wenn wir Pech haben, können nun Spätfolgen der Antibiose dazu kommen, wie z.B. Pilzbefall oder ähnliches, da das Immunsystem durch die Medikamentengabe
geschwächt worden sein kann. Im Zweiten Fall, wenn erfolgreich eingesetzt, wird das Tier langsam und stetig zu einer Gesundung schreiten, die nachhaltig und ohne Nebenwirkungen verläuft und im Idealfall das Tier
gesünder und stärker macht. Dabei wird nicht, wie im ersten Fall, dem Körper die Arbeit abgenommen. Er wird anstatt dessen in einen Zustand versetzt, in dem er sich selbst helfen kann. Natürlich ist die Homöopathie keine Allheilmedizin. Es gibt Fälle, in denen sie an ihre Grenzen stößt, und
deshalb ist es umso wichtiger, dass ausgebildete Tierärzte/innen die Homöopathie anwenden, denn sie können genau feststellen, wann der Moment gekommen ist, andere Therapien anzuwenden. Das ist ein Problem, dem
leider viele sogenannte Tierheilpraktiker nicht gewachsen sind. Nicht zu vergessen ist auch, dass „Tierheilpraktiker“ keine geschützte Berufsbezeichnung ist, das heißt jeder kann sich so nennen, auch wenn er
überhaupt keine Qualifikation hat. Dadurch sind Betrügern und Wunderheilern Tür und Tor geöffnet und für Tierbesitzer ist es sehr schwierig, den Unterschied zu erkennen. Das kann nicht nur schlecht für den
Geldbeutel sein, sondern auch gefährlich für das Tier als Patient. Wenn schwere Krankheiten auf diese Weise nicht erkannt und diagnostiziert werden, kann eine Behandlungsverzögerung zu schweren Folgen führen.
Wählen Sie also Ihren ganzheitlichen Behandler/Ihre ganzheitliche Behandlerin sorgsam aus und seien Sie kritisch. Ihr Tier wird es Ihnen danken. Eine Liste Alternativ Arbeitender Tierärzte/Tierärztinnnen gibt es auf der
Website der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin unter www.ggtm.de Ich persönlich wurde ausgebildet in Klassischer Homöopathie bei der George-Vithoulkas Stiftung in Stockdorf bei München.(http://www.gvs.net)
George Vithoulkas gilt als der bedeutendste Homöopath des 20. Jahrhunderts, ist Buchautor (Medizin der Zukunft, Homöopathie bei Angst und Eifersucht u.a.), und wurde mit
dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Er lebt und lehrt in Griechenland. In Stockdorf wird via Video-Übertragung eine Ausbildung durchgeführt, die in Deutschland ihres Gleichen sucht und die ich mit
einem Diplom abgeschlossen habe. Zusätzlich habe ich Kurse bei der GGTM absolviert und besuche Fortbildungen z.B. bei Paul Herscu und anderen bekannten Homöopathen. Invented by Hahnemann during the 18th century, true to the principle similar cures similar, homeopathy has
once again gained acceptance these past years, after being almost forgotten in the Western Hemisphere. Widely practiced in India and Asia, in Europe and the United States it was long seen as a form of “gentle
medicine” one can use to support the more common forms of treatment. A lot of doctors and vets didn’t take it seriously, probably because they didn’t know better. Fortunately homeopathy has proven successful these past years, and shown us that it’s much more than just
a “support-treatment”. For many years used to treat chronic diseases, cases given up by regular doctors, it has also proven to be an alternative to common forms of treatment. To understand homeopathy, however, one
needs to totally rethink what we’ve learned so far, something that’s not easy to achieve. It needs a complete new way of thinking, of approaching a case, of seeing a patient and his or her problems. Unlike common
medicine, homeopathy doesn’t just see the disease, it sees the whole person or animal, treats not the just the
disease, but the organism. It asks why this particular patient was receptive for something, what has to be done to change this particular receptiveness, to achieve a stadium of health and to prevent further and new
infections. Unlike common medicine, homeopathy is completely free of side-effects. It either works or it doesn’t – period. Of course, homeopathy also has its limits. In some cases homeopathy isn’t the right form of treatment and
more drastic measures are necessary. Because of that, it is very important that the person treating the patient
is someone who is qualified. To find the right person to treat your animal is difficult. A lot of so called “Healers”
are out there with no qualification whatsoever. In Germany the title of “Tierheilpraktiker” is not legally protected
and every one can call him or herself a “Tierheilpraktiker”. So be very careful to choose the right person to treat
your animal. It’s not only a question of money, but, more importantly, a question of the right treatment. The Society for Holistic Medicine has a website, where you can find addresses of qualified vets. You can find the
list at www.ggtm.de I was trained in Classical Homeopathy at the George-Vithoulkas Stiftung in Stockdorf near Munich. George Vithoulkas is seen as the most important Homeopath of the 20
th century, he’s the author of books like Essence of Materia Medica and others, and was awarded with the Alternate Nobel Prize. He lives and teaches
in Greece. In Stockdorf we were trained via Video-Transmission. There is no equal homeopathic training in Germany. I am also taking classed with the GGTM and with Classical Homeopaths like Paul Herscu and others.
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